Teurer E-Commerce-Trend: Nicht zufrieden, Geld zurück ... und lassen Sie diese Rücksendung in Ruhe

E-Commerce-Trend

Kaufen Sie etwas, das kostenlos geliefert wird, stellen Sie fest, dass es nicht das ist, wonach Sie gesucht haben, fordern Sie Ihr Geld zurück und behalten Sie Ihre Bestellung. Richtig oder falsch? Es ist zunehmend wahr. Eine wachsende Anzahl von Webshops informiert ihre Kunden darüber, dass sie ihren „schlechten Kauf“ nicht zurückgeben müssen. Oft schon im Voraus. Der Grund ist einfach: Die Kosten für die Bearbeitung von zurückgegebenen Produkten steigen sprunghaft an. Der Online-Konsument lacht im Ärmel. Einzelhandelsexperten sind besorgt über diesen teuren E-Commerce-Trend.

Die Rückgabe von gekauften und getesteten Produkten gerät in den Niederlanden außer Kontrolle. Wir sind die absoluten Rückkehrmeister Europas. Mehr als 13 Prozent aller bestellten Waren gehen an den Absender, den Webshop, zurück, wie sich im vergangenen Januar herausstellte Untersuchung des Paketzustellers DDP. Deutschland, Irland, Polen und die Schweiz folgen uns mit 12 Prozent genau. Die durchschnittliche europäische Rücklaufquote schwankt um 10 Prozent. Modeartikel sind an der Spitze. Elektronikprodukte sind auf dem Vormarsch. Das Recht auf kostenlose Rückgabe ist für den niederländischen Verbraucher ein entscheidender Faktor für die Auswahl eines bestimmten Webshops. Je einfacher der Einzelhändler es aus kommerziellen Gründen macht, desto mehr Artikel werden zurückgegeben.

Kostenlose Rückgaben sind seit langem eine der größten Herausforderungen für die E-Commerce-Branche. Wir haben darüber schon einmal geschrieben Kopfschmerzdatei dass viele Online-Shops viel Geld kosten und kaum sozial verantwortlich sind. Initiativen zur Reduzierung der Rückgabe sind immer noch nicht erfolgreich. Kein Webshop geht das kommerzielle Risiko ein, dass der Verbraucher zuerst für die Rücksendung von Artikeln bezahlt.

Transport- und Bearbeitungskosten Ursache für teuren E-Commerce-Trend

Tatsächlich sagen immer mehr Webshops: Sie werden Ihr Geld zurückbekommen, aber das Zeug behalten. Het Financieele Dagblad hat kürzlich diesen teuren E-Commerce-Trend enthüllt. Es würde sich hauptsächlich um kleinere Pakete mit einem Wert von bis zu 25 € handeln. Vorreiter in diesem neuen Trend sind Webshops, die über bol.com und Ali Express verkaufen. Laut Financieele Dagblad beteiligen sich auch Coolblue und frank.nl am Trend. Grund: Die Summe der Transport- und Bearbeitungskosten wie Auspacken, Prüfen und Suchen nach einem neuen Vertriebskanal führt zu einem unverhältnismäßigen Kostenposten. Es ist billiger abzuschreiben und den Verlust zu tragen. Ein Sprecher von Coolblue drückt es so aus rtlz.nl: „Das Rückgaberecht ist für Kunden gesetzlich geregelt. Die Rückgabe eines HDMI-Kabels oder einer Zahnbürste ist natürlich eine Verschwendung der Kosten und des Fahrens der Transporter. “

Experten warnen: Verbraucher werden diesen E-Commerce-Trend "missbrauchen"

Einzelhandelsexperten heben den Warnfinger. Es besteht die Möglichkeit, dass Verbraucher diesen E-Commerce-Trend „missbrauchen“. Immer mehr Online-Shops werden gezwungen sein, Produkte zu „verschenken“. Die größeren Player können sich das recht gut leisten, aber die Chance, dass kleinere Webshops dadurch vom Markt verdrängt werden, steigt. Dies ist eine echte Bedrohung, insbesondere mit der Ankunft von Amazon in den Niederlanden. Die angeschlossenen Webshops haben sich hier schon lange für die Option entschieden Rückerstattungen Ohne Rückgabe. Damit geben sie an, dass die Bestellung nicht zurückgesandt werden muss, sondern dass der Kaufbetrag erstattet wird. Laut Amazon wurde diese Option auf Wunsch der Webshops selbst implementiert. Kosten senken.

Das Rückgaberecht ist gesetzlich geregelt. Aber das Gesetz sagt nichts darüber aus frei Rückkehr. Es gibt also Aufrufe, den Verbraucher für diesen teuren Prozess bezahlen zu lassen. Es werden sogar Vergleiche mit der Diskussion über eine Pfandpflicht auf Karton- und Kunststoffverpackungen und die jetzt abgeschaffte Entsorgungsgebühr für Kühlschränke und Waschmaschinen angestellt. Es ist kein seltsamer Vergleich, denn das gesamte Renditeproblem kostet den E-Commerce-Sektor nicht nur Millionen, sondern ist auch umweltschädlich. Transporter kommen und gehen und viele Produkte werden zerstört. Verbraucher haben auch eine gute Chance, dass schlechte Einkäufe, die Sie nicht zurückgeben müssen, im Mülleimer verschwinden. Der Müllberg wächst.

Ein teurer E-Commerce-Trend, der sich nicht leicht umkehren lässt

Es ist ein Dilemma. Webshops wollen nachhaltig sein, aber Kundenfreundlichkeit steht an erster Stelle. Das Recht zu frei Renditen sind ein wesentliches Versprechen in der Verkaufstrichter. Der niederländische Verbraucher verzichtet nicht so leicht darauf. Und die komplizierte Logistik rund um Retouren kostet viel Geld. Es besteht also eine gute Chance, dass das Motto "Nicht gut, Geld zurück, aber Sie können das Produkt behalten" zum neuen Standard für kleine Einkäufe wird. Es ist ein E-Commerce-Trend, der sich nicht leicht umkehren lässt.

 

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