Zukunft der Supermärkte: Omnichannel und kundennah

Zukunft der Supermärkte

Während die Supermarktkette Jumbo bekannt gab, dass die kostenlose Lieferung von Lebensmitteln nach Hause ein „irrationales Geschäftsmodell“ ist, eröffnete der Konkurrent Albert Heijn ein erstes Experiment mit dem kassenfreien Geschäft. Beide Signale deuten darauf hin, dass Supermärkte mit dem unberechenbaren, verwöhnten Verbraucher zu kämpfen haben. Es ist ungewiss, wie genau die Zukunft der Supermärkte aussehen wird. Es ist klar, dass nur die großen und klugen Supers in der Arena überleben.

Bemerkenswert war der Hilferuf von Jumbo Supermarkten durch den Finanzvorstand Ton van Veen. Im Twinkle Digital Commerce Er erklärte unmissverständlich, dass eine kostenlose Lieferung nach Hause nicht möglich sei. So schnell sieht er keine Lösung in Form einer bezahlten Lieferung. Verbraucher sind es gewohnt, von fast allen Online-Non-Food-Spielern kostenlos geliefert zu werden. In diesem Zusammenhang wäre es für Kunden unverständlich, wenn ihr eigener Supermarkt laut Jumbos Finanzmann nicht auch kostenlos liefert.

Der Kunde hat die Macht

Der Kunde hat die Macht. Es gibt also keine andere Möglichkeit, als die Kosten mit einem schönen Wort zu „absorbieren“. Das heißt: Nehmen Sie es als selbstverständlich und lassen Sie es sich in das Gesamtbild einfügen. Laut Van Veen wurde die höchste Rentabilität von Supermärkten trotzdem erreicht. Die Kosten steigen, die Renditen stehen unter Druck. Fazit: "Es wird nicht immer so sein, wie es jetzt ist." Erneuern, Kosten sparen, intelligenter Einsatz von Technologie und Kunden durch und durch kennenlernensind Grundvoraussetzungen für die Zukunftssicherung von Supermärkten.

Hohe Kosten, schlechte Renditen. Alle Supermärkte haben damit zu kämpfen. Eine der wichtigsten Kostenpositionen ist das Personal. Das erklärt warum Albert Heijn Experimente mit dem kassenlosen Laden. Das ist schon in einigen Läden in Amsterdam passiert. Dort mussten Kunden ihre Debitkarte noch durch den Scanner führen. In dem Anfang September in Zaandam eröffneten Testgeschäft, in dem alles begann, ist das nicht mehr nötig. Sensoren und Kameras zeichnen auf, was Sie aus welchem Regal nehmen (oder zurücklegen). Am Ausgang sehen Sie den endgültigen Betrag, der automatisch von Ihrem Konto abgebucht wird. Albert Heijn betont, dass das System keine Gesichtserkennung verwendet.

Die Zukunft der Supermärkte liegt in der Nähe von zu Hause.

Laut Albert Heijn eignet sich das Konzept besonders für temporäre Mini-Supermärkte, beispielsweise in Büros oder in Neubauten. Mobile Mini-Supermärkte werden sogar in Betracht gezogen, damit Kunden ihre Produkte „überall bekommen“ können. Kündigt dies die Wiedergeburt des "Mannes des SRV" an, der mobilen Supermärkte, die 1966 aus der Kooperationsinitiative verschiedener Großhändler hervorgegangen sind? Das ist nicht unvorstellbar. In Skandinavien und China werden bereits Experimente mit selbstfahrenden 24-Stunden-Supermärkten ohne Kasse durchgeführt, die autonom zwischen Kunde und Lager fahren, mit Solarenergie betrieben werden und die Möglichkeit bieten, mit einer intelligenten App einzukaufen.

Die Dichotomie kennzeichnet die Zukunft der Supermärkte

Online-Bestellung von Lebensmitteln und ob sie eine kostenlose Lieferung nach Hause erhalten oder nicht oder die Lebensmittel so nah wie möglich am Haus, gemäß dem historischen Nischenkonzept des SRV, ohne „den Mann“, aber autonom und intelligent. Laut dem Strategie- und Innovationsspezialisten Richard Janssen von der Nyenrode Business University werden Supermärkte einen harten Kampf haben, um sowohl auf dem physischen als auch auf dem Online-Markt zu überleben. Die heutigen Spielehersteller müssen starke Entscheidungen treffen, sagte er kürzlich in einem Interview mit Auftauchen. Eine noch schärfere Zweiteilung kann zwischen Spezialisierung (frisch und Wahrnehmung) einerseits und Standardisierung (hohe Volumina) andererseits bereitgestellt werden, die auf die größeren Ketten aufgeteilt wird. Mit ein paar Krümeln für ein paar Nischenspieler.

Janssen geht davon aus, dass zwei bis drei der bestehenden Supermarktketten letztendlich im höheren Segment bleiben werden, und bietet Jumbo und Albert Heijn die besten Chancen. Im unteren Segment scheint der Kuchen bereits geteilt zu sein, Lidle und Aldi sind dort verantwortlich. Eine wichtige Voraussetzung für den Erfolg ist, dass die Supers weiterhin in sie investieren Mehrkanalstrategie: direkte Kontakte und Erfahrungen in der Werkstatt mit oder ohne Registrierkasse, ergänzt durch Online-Bestell- und Lieferkomfort, unabhängig davon, wie stark sich dies auf die Rücksendung auswirkt, solange die Verbraucher nicht bereit sind, ihren Geldbeutel für die Lieferung mitzunehmen.

 

 

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