Zahlungstrends in Ecommerce - günstig online kaufen?

Zahlungstrends in Ecommerce

Online-Käufe auf Kredit sind nichts Neues. Allerdings war dieser Service immer mit himmelhohen Zinsen und den damit verbundenen Schuldenproblemen verbunden. Dank des "billigen Geldes" scheint das Kaufen und spätere Bezahlen auf dem Vormarsch zu sein. Die Kosten werden nicht vom Verbraucher getragen, sondern vom Webshop. Der Vorteil ist, dass die Kunden eher zum Kauf bereit sind. Der Kauf auf Kredit scheint daher einer der wichtigsten Zahlungstrends in Ecommerce zu sein.

Als Webshop richten Sie die Prozesse so ein, dass Ihre Kunden die letzte Stufe ihrer Customer Journey bequem und sicher durchlaufen. Auch die Checkout-Formalitäten sollten so angenehm wie möglich sein. Je weniger Hindernisse der Kunde erfährt, desto leichter wird der Kauf abgeschlossen. Wie beseitigt man die letzten Zweifel an einem Kauf? Indem Sie die Möglichkeit bieten, erst zu bezahlen, wenn der Kunde seine Bestellung erhalten hat und vollkommen zufrieden ist.

5 wichtige Zahlungstrends in Ecommerce

Die Optimierung von Zahlungsprozessen ist entscheidend für den Erfolg Ihres E-Business. Nur iDeal, so groß und wichtig es in den Niederlanden auch sein mag, ist nicht genug. So haben wir in den letzten Jahren eine große Anzahl von Zahlungstrends in Ecommerce gesehen. Wir listen sie unten auf.

  1. Mobiles Bezahlen - Kunden kaufen zunehmend von unterwegs. Die Bezahlverfahren (die "Bezahlseite") werden zunehmend darauf abgestimmt. Die wichtigste Anforderung ist maximale Benutzerfreundlichkeit.
  2. Internationale Zahlungen - Niederländer kaufen in nicht-niederländischen Webshops und niederländische Webshops ziehen ein immer größeres internationales Publikum an. Behalten Sie dies im Hinterkopf. Machen Sie es möglich, mit Kreditkarten und PayPal zu bezahlen. Lernen Sie die Vorlieben Ihrer europäischen Kunden.
  3. Geschenkgutscheine/Gutscheine - Verbraucher schenken sich immer noch gerne Gutscheine. Besonders beliebt sind Modegutscheine. Indem Sie die Bezahlung mit Gutscheinen/Gutscheinen technisch möglich machen, erhöhen Sie die Chance auf Konversion.
  4. Nachnahme - Immer mehr Händler bieten die Möglichkeit, online zu bestellen und bei Lieferung zu bezahlen. Was nur wenige Web-Unternehmer wissen, ist, dass der niederländische Verbraucher einen gesetzlichen Anspruch darauf hat, außer bei digitalen Produkten.
  5. Postpayment - Ecommerce geht noch einen Schritt weiter. Eine zunehmende Anzahl von Zahlungsdiensten (Payment Service Providers) bietet diese Möglichkeit an. Der Vorteil: Sie senken die Schwelle zur Bestellung erheblich.

Klarna: Der Einzelhändler zahlt, der Kunde profitiert

Einkaufen auf der nächsten Ebene. So nennt das Tech-Unternehmen Klarna das Einkaufserlebnis mit der Klarna App. Mit dieser App können Verbraucher wählen, ob sie sofort oder aufgeschoben zahlen wollen, bis zu einem Maximum von dreißig Tagen nach dem Kauf. Es kostet den Verbraucher nichts extra. Denn der Händler zahlt mit einem bescheidenen Prozentsatz des Kaufbetrags.

Das scheint übrigens kein Hindernis zu sein, denn immer mehr Online-Shops implementieren die App über einen Payment-Button auf ihren Produktseiten und auf ihren Social-Media-Kanälen. Das 2005 gegründete schwedische Fintech-Unternehmen, das über eine Banklizenz verfügt, exportiert seit 2020 seine Online-Bezahlplattform. aus Brüssel in Europa. Große Player wie Zara, Ikea und H&M sind Kunden.

In den Niederlanden ist das Prinzip des Online-Shoppings auf Kredit vor allem von AfterPay bekannt. Im Gegensatz zur Klarna-App bietet AfterPay dem Verbraucher etwas weniger Freiheiten. Das funktioniert per Lastschrift oder einmaliger Einzugsermächtigung und viele Online-Shops berechnen zusätzliche Kosten für den Nachzahlungsservice. Dieser kann von 95 Cent bis zu zwei Euro variieren. Außerdem gibt es eine Bestellgrenze. AfterPay ist vergleichbar mit PayPal.

Regulierungsbehörden verfolgen auch Zahlungstrends in Ecommerce

Mit der Zunahme der Fähigkeit, später zu zahlen, steigt auch die Sorge, sich zu verschulden. Infolgedessen untersuchen verschiedene Regierungen, ob strengere Regeln für die Ecommerce-Vorauszahlungswirtschaft erforderlich sind. In Großbritannien ist Klarna bereits in die Kritik geraten, weil die Bezahlplattform etwas zu enthusiastisch über Influencer beworben wurde. Die Stärke von Klarna ist, dass dem Verbraucher keine Zinsen berechnet werden. Das bedeutet, dass es sich nicht um ein Kreditunternehmen im altmodischen Sinne des Wortes handelt und dass die Aufsichtsbehörden wenig Einfluss auf diese Zahlungstrends in Ecommerce haben.

Die Möglichkeit für Online-Käufer, nach der Lieferung zu bezahlen, bietet nicht nur zusätzlichen Komfort, sondern erhöht auch das Vertrauen in den Webshop. Denn wenn ein Shop es Ihnen erlaubt, erst dann zu bezahlen, wenn Sie Ihre Bestellung erhalten haben und mit ihr zufrieden sind, muss es sich um einen seriösen Webshop handeln. Wenn Sie im Voraus bezahlen, nicht zufrieden sind und Ihre Bestellung zurückschicken, müssen Sie nur abwarten, wann Sie Ihr Geld zurückbekommen. Auf Kredit kaufen, ohne Zinsen zu zahlen, ist also einer der Zahlungstrends in Ecommerce, den Sie besser im Auge behalten sollten. Die Verlockung zum Kauf steigt, Schwellen fallen weg. Fazit: bessere Konversion und mehr Umsatz. Und das lohnt sich immer für einen unabhängige Beratung.

 

 

 

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