1st-Party-Daten - der ultimative Weg zur echten Personalisierung des Kundenerlebnisses

1st-party Daten

Viele Marketer liegen deswegen wach. Die Quelle für Fremddaten versiegt. Häufig genutzte Suchmaschinen wie Safari und Firefox unterstützen bereits kein Cookie-Tracking von Drittanbietern, Marktführer Google (gut für 51%) wird folgen. Ab 2022 wird alles vorbei sein. Das wahllose Verfolgen von Verbrauchern auf der Basis fragwürdiger Daten gehört dann der Vergangenheit an. Vermarkter müssen sich ernsthaft mit 1st-Party-Daten beschäftigen. Das ist ein großer Schritt in Richtung einer echten Personalisierung der Customer Experience.

Es ist verrückt, dass Werbetreibende den Konsumenten bis in die hintersten Winkel des Webs folgen, um von relevanten Anzeigen zu profitieren". So lautet die Aussage von Google in einem ersten Plädoyer für den Datenschutz. Man kann an der Aufrichtigkeit des Tech-Giganten zweifeln, aber die undurchsichtige Struktur von Cookies geht ins Leere. Der Leiter des Produktmanagements, Ads Privacy and Trust sagt in einem aktuellen BlogWenn die digitale Werbung nicht mit den wachsenden Bedenken über den Datenschutz und die Verwendung persönlicher Daten Schritt hält, setzen wir die Zukunft eines freien und offenen Webs aufs Spiel.

Hat Google eine Doppelmoral?

Obwohl immer mehr Verbraucher Adblocker verwenden, ist die Mehrheit der Internetnutzer immer noch mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Die Erklärung ist, dass die Codes auf Ihrer Festplatte haften bleiben, damit die Unternehmen, die Sie besuchen, Ihnen einen besseren und maßgeschneiderten Service bieten können. Doch inzwischen werden Ihre Daten überall im Netz übertragen und bilden die Quelle für komplexe Werbestrukturen, an denen Google selbst maßgeblich beteiligt ist.

Die von Cookies generierten Daten sind eine Goldgrube. Tech-Giganten wie Google und Facebook leben von ihnen. Das ist ihr Umsatzmodell. Cookies liefern ein winziges Bild davon, was wir im Internet tun: welche Seiten wir besuchen, wohin wir klicken, welche Login-Daten wir verwenden und welche Artikel wir tatsächlich online kaufen. Dritte - Werbetreibende, digitale Unternehmer und Vermarkter - nutzen die Daten über die intelligenten Werbenetzwerke der Tech-Unternehmen zu ihrem Vorteil. Die gesammelten Daten sind ein sehr begehrtes Gut.

Einfallsreichtum und Kreativität im datengesteuerten Marketing werden den Unterschied ausmachen.

Ob es uns gefällt oder nicht, diese Praxis geht dem Ende entgegen. Gezwungen durch den wachsenden Widerstand der Online-Konsumenten und noch mehr durch die immer strengeren Datenschutzgesetze, werden immer weniger Daten von Dritten weitergegeben. Dies wird die Vermarkter in den kommenden Jahren vor große Herausforderungen stellen. Schließlich wird es schwieriger, mit den Daten Dritter Zielgruppen zu Ihrem Webshop oder Ihrer E-Plattform zu leiten oder effektive Retargeting-Kampagnen aufzusetzen. Gewöhnen Sie sich daran. Erfindungsreichtum und Kreativität bei der Datenerhebung, Datenanalyse und datengetriebenem Online-Marketing werden regieren.

Der Einsatz von 1st-Party-Daten ist eminent wertvoll und legitim".

Denn was bleibt, sind Ihre eigenen Daten - Ihre 1st-Party-Daten. Und um ehrlich zu sein, ist genau das so interessant. Da 1st-Party-Daten direkt von Ihren eigenen Besuchern/Kunden stammen, sind diese Informationen äußerst wertvoll und zuverlässig. Und ihre Verwendung ist, vorbehaltlich der auch hier geltenden Datenschutzgesetze, legitim. Mit 1st-Party-Daten können Sie hervorragend auf Basis von Interessen, Vorlieben, Standorten sowie Such- und Kaufverhalten segmentieren und Kundenprofile erstellen. Mit einem fortschrittlichen Kundendatenplattform (CDP) können Sie diesen Prozess für alle Beteiligten rationalisieren. Auf der Basis von Daten, die Ihnen die Kunden bewusst und freiwillig zur Verfügung stellen, können Sie wirklich in einen Dialog mit Ihrer Zielgruppe treten. Dies wiederum ermöglicht es Ihnen, genaue Inhalte für Prognosen und Targeting zu liefern.

Die ultimative Herausforderung: eine nachhaltige 1st-Party-Datenstrategie in Verbindung mit CDP-Software

Letztendlich ist die Sammlung von 1st-Party-Daten der ultimative Weg zu einer echten Personalisierung der Customer Experience. Werbung, die auf Cookie-Strukturen von Drittanbietern basiert, tritt in den Hintergrund. Der intelligente Einsatz von SEO und organischen Suchergebnissen wird an Bedeutung gewinnen und es könnte sein, dass das E-Mailing ein Revival erlebt. Auch die Bedeutung von kontextbezogenem Targeting wird zunehmen, also inhaltsbezogene Werbung auf Websites, die für Ihr Unternehmen relevant sind.

Zweifelsohne haben die Tech-Giganten auch neue Erlösmodelle in Vorbereitung, die andere Formen der Datenerfassung beinhalten. Zum Beispiel die Geräte-Fingerprinting Ein Begriff, der immer wieder auftaucht. Aber die ultimative Aufgabe lautet im Moment: einer nachhaltigen 1st-Party-Datenstrategie mit Hilfe einer Customer Data Platform oder Data Management Platform Form und Inhalt zu geben. Wenn Sie die Möglichkeiten des Online-Marketings auf Basis von 1st-Party-Daten abbilden wollen, können Sie jederzeit Kontakt für eine informelle und inspirierende Beratung.

 

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